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Soziale Gefühllosigkeit bei den selbsternannten Christlich-Liberalen

Die soziale Kluft in Deutschland wird immer tiefer und Schwarz-Gelb ist der Garant für diese Entwicklung. FDP und CDU/CSU sind dabei keineswegs blind auf dem Auge für soziale Gerechtigkeit. Sehenden Auges fördern sie diese Entwicklung, weil sie ihrem Weltbild entspricht. Beredtes Beispiel dafür ist Ursula von der Leyen, die am Wochenende wortreich die “Erhöhung” des ALG II-Satzes um 5 Euro verteidigte. Während auch am Wochenende bekannt wurde, dass viele Manager der zweiten Reihe bei deutschen Banken wesentlich mehr verdienen als 500 000 Euro im Jahr, schlägt die Arbeitsministerin einen groben Keil zwischen die, die nichts haben und die, die zu wenig haben. Wieder werden alle ALG-II-EmpfängerInnen pauschal in die Ecke der Faulen und Leistung Verweigernden gestellt und die Niedrigstlöhne der anderen werden bejammert. Doch statt endlich dafür zu sorgen, dass jeder und jede in Deutschland auch von ihrer bzw. seiner Arbeit leben kann, also endlich einen Mindestlohn einzuführen, spielt die smarte von der Leyen beide Gruppen eiskalt gegeneinander aus. Die Politik von Schwarz-Gelb bedroht den sozialen Frieden in unserer Gesellschaft und sie liefert das Wasser auf die Mühlen der Sarrazins dieser Welt.

geschrieben am 27. September 2010, , , ,

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